Wir über uns
(Stand: 13.08.2008, V8)

 

Die Kameradschaft Bayerwald e.V.

Die Kameradschaft Bayerwald (Kurzform: Kameradschaft) ist 1952 aus einem regionalen Zusammenschluss ehemaliger Wehrmachts-Soldaten im Kameradenkreis der Gebirgstruppe
(kurz: Kameradenkreis) hervor gegangen.

Ihr gehören jetzt auch aktive und ehemaligen Soldaten der Bundeswehr, die unter dem Zeichen des Edelweißes dienen oder gedient haben
sowie Angehörige und Freunde der Gebirgstruppe und der Kameradschaft an.

Die Mitglieder der Kameradschaft bekennen sich ausdrücklich zum freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat und verfolgen ausschließlich
und unmittelbar überparteiliche, gemeinnützige Zwecke.

Der Gründungszweck der Kameradschaft war und ist,

1.       im Rahmen des Kameradenkreises die Völkerverständigung zur Erhaltung von Frieden und Freiheit zu fördern,

2.       ehemalige und aktive Soldaten im Bayerischen Wald zu betreuen sowie das Zusammengehörigkeitsgefühl
zwischen Jung und Alt und zwischen Soldaten und Nicht-Soldaten zu pflegen,
das Andenken an Kriegsopfer sowie an Opfer von Soldaten im Friedenseinsatz zu erhalten.

 

Die Mitglieder verwirklichen die Ziele der Kameradschaft gemäß der Satzung (Stand: 27.10.2006) durch

1.       Teilnahme an nationalen und internationalen Veranstaltungen des Kameradenkreises und anderer Krieger- und Soldatenvereine im In- und Ausland,

2.       die Betreuung aktiver und ehemaliger Wehrdienstleistender, Zeit- und Berufssoldaten, speziell im Bayerischen Wald durch
  • Beratung über die mit dem Soldatsein zusammenhängenden Fragen,
  • Teilnahme an Vorträgen und Informationsveranstaltungen, Gedenk- und Jubiläumsfeiern,
  • Teilnahme an und Ausrichtung von sportlichen Wettbewerben im Skilanglauf, im Stockschießen und im KK-Gewehr-Schießen im In- und Ausland.

    3.       Kameradschaftlichen Besuch von und Zuspruch an Kranke, Verletzte und Traurige,
    insbesondere von Sterbenden sowie Begleitung bei Bestattungen und Tröstung der Hinterbliebenen.


    4.       Ehrung der und das Gedenken an die gefallenen und vermissten Soldaten beider Weltkriege sowie der verstorbenen
    und im Friedenseinsatz der Bundeswehr ums Leben gekommenen Soldatinnen und Soldaten, einschl. Schaffen,

    Erstellen und Erhalten von Ehrenmalen und Gedenkstätten,

    5.       Pflege der Kameradschaft bei gemeinsamen Feiern, Geselligkeiten und Reisen.

    Der hohe Frauenanteil erklärt sich dadurch, dass zunehmend auch Ehefrauen der Mitglieder und Witwen gefallener und verstorbener Mitglieder
    sich der Kameradschaft ange­schlossen haben, um den kameradschaftlichen Kontakt auch über den Tod ihrer Ehemänner
    hinaus zu pflegen und in der Kameradschaft aufgehoben zu sein.


    Die Mitgliederversammlung der Kameradschaft hat deswegen am 27.10.2007 einstimmig eine Frauenbeauftragte (Frau Anita Ernst, Langdorf) gewählt.

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Der Kameradenkreis der Gebirgstruppe e.V.

Der Kameradenkreis mit Sitz in München ist der Hauptverein der Kameradschaft.

Er gehört der internationalen Föderation der Gebirgssoldaten, der IFMS = International Federation of Mountaineer Soldiers mit den
Mitgliedernationen Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Polen, Schweiz, Slowenien, Spanien und den USA an.

Der Kameradenkreis arbeitet eng zusammen mit dem Verband der Reservisten der Deutschen Bun­deswehr (VdRBw), dem Deutschen Bundeswehrverband (DBwV)
und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Das kameradschaftliche Leben und die Aktivitäten finden in etwa 300 Regional- und Truppenkame­radschaften in Deutschland, Österreich und Südtirol statt.

Jedes Mitglied erhält kostenlos die 6 x pro Jahr erscheinende Zeitschrift „Die Gebirgstruppe“.

Herausragenden Aktivitäten sind

  • das jährliche Totengedenken am Ehrenmal der Gebirgstruppe am Hohen Brendtendas,
  • Bundesschießen mit KK-Gewehr an jährlich verschiedenen Orten,
  • der der Langlaufwettbewerb um den Edelweißpokal an jährlich wechselnden Orten.

 Allen Mitgliedern stehen kostenlos zur Verfügung

  • die Bibliothek in der Geschäftsstelle des Kameradenkreises,
  • das Archiv der Gebirgstruppe,
  • das Museum der Gebirgstruppe.

Die Vereinszwecke der Kameradschaft und des Kameradenkreises decken sich.
Um Wiederholungen bei der Aufzählung zu vermeiden, wird auf die Website des Kameradenkreises verwiesen:

http://www.kamkreis-gebirgstruppe.de.


Postanschrift:

Kameradenkreis der Gebirgstruppe e.V.
Geschäftsstelle
Schwanthalerstr. 79/Rgb.
D-80336 München

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Aktivitäten

Seit über 50 Jahren nehmen die „Waldler“ regelmäßig an den Veranstaltungen des Kameradenkrei­ses teil und stellen dort einen festen und gerne gesehenen Stamm beim

  • Totengedenken am Brendtendenkmal bei Mittenwald,
  • Bundesschießen mit KK-Gewehr.
  • Langlaufwettbewerb um den Edelweißpokal,
  • Eisstockturnier (bis zur Einstellung 1999).

Bei den sportlichen Wettbewerben hat die Kameradschaft mittlerweile eine nicht mehr zu zählende Zahl an Preisen gewonnen
und schneidet auch z. Zt. noch jedes Jahr sehr erfolgreich ab.

Seit 2003 richtet die Kameradschaft für den Kameradenkreis im 2-jährigen Turnus den Langlauf­wettbewerb um den Edelweißpokal im Bayerischen Wald aus: 2003 und 2005
in Schöneck bei Langdorf, 2007 in Langdorf und  im Hohenzollern-Ski-Stadion am Arbersee.
Sie hat sich dafür die weite Anerkennung der Kameradschaften im Kameradenkreis erworben.

In 2007 führte die Kameradschaft erstmals wieder das 1999 eingestellte Eisstockturnier des Kame­radenkreises
im Bundesleistungszentrum REGEN als Hans-Kraus-Gedächtnisturnier durch mit der festen Absicht,
dieses Turnier zu Ehren des hochverdienten ehemaligen Sportwartes Stocksport Hans Kraus† wieder jährlich auszurichten.

Die Kameradschaft veranstaltet darüber hinaus regelmäßig eigene Veranstaltungendie Vereinsmeisterschaft im Eisstockschießen,

  • die Vereinsmeisterschaft im KK-Schießen,
  • eine mehttägige Herbstfahrt mit militärhistorischer und kultureller Weiterbildung,
  • eine vorweihnachtliche Adventfeier,
  • Stammtische in ZWIESEL und REGEN,
  • gemeinsamer Besunch des Grenzland- und Pichelsteinerfestes.
 

 

Als eingetragener Verein der Gemeinde Langdorf beteiligt sich die Kameradschaft an vielen örtli­chen und überregionalen Feierlichkeiten,
die dem Vereinszweck entsprechen, bei

  • Totengedenken am Totensonntag in REGEN, LANGDORF und ZWIESEL,
  • Jubiläumsfeiern der Soldaten-, Reservisten- und Kriegervereine,
  • Langlaufwettbewerben der Glasmacher-Loppet in FRAUENAU,
  • etc.
 

Als Kameradschaft der Gebirgsjäger steht die Kameradschaft selbstverständlich auch für die ehren­amtliche und kostenlose Hilfe
bei Großveranstaltungen der Region Bayerwald zur Verfügung:

  • Europameisterschaft im Biathlon,
  • Damen-Weltcup am ARBER,
  • etc.

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Die Kameradschaft feierte im Oktober 1972 unter dem Namen „Ortskameradschaft Zwiesel-Regen“ mit dem 20-jährigen, im Oktober 1992
als „Gebirgsjägerkameradschaft“ mit dem 40-jährigen und im Jahre 2002 als „Gebietskameradschaft Bayerischer Wald“ in LANGDORF
mit dem 50-jährigen Grün­dungsjubiläum ihre herausragende geschichtliche Entwicklung.

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Ist organisierte Kameradschaft heute noch zeitgemäß?

Mehr denn je sehnen sich die Menschen heute – in unserer aus den Fugen geratenden und alle Werte verneinenden Gesellschaft – nach Bindungen,
in denen gegenseitige Achtung, Ehrlichkeit, Hilfsbereit­schaft, Aufrichtigkeit, Offenheit und Geselligkeit hoch geschätzt werden.

Gelebte Kameradschaft und ehrliche Traditionspflege sind für uns nicht nur Schlagworte, sondern Zweck unserer Vereinigung.

Der Kameradenkreis verbindet die Soldaten, die unter dem Edelweiß gedient haben, von einst und jetzt und bindet Nicht-Soldaten in diesen Kreis ein.

Deswegen nimmt der Kreis der Mitglieder – mehr der ehemaligen Soldaten, Nicht-Soldaten und der Frauen als der aktiven Soldaten – ständig zu.
Jeder sollte sich hier verstanden, geborgen und aufge­hoben wissen.

Unterstützen auch Sie unsere Arbeit! Machen Sie mit!
Werden Sie Mitglied!


 

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Text: Horst Armann                                                                                                          Redaktion: Hubertus Höhn